Rheinlaender Doppeltour

20./21.10.2001


Tour am Samstag, den 20.10.01

Jetzt endlich der versprochene Bericht der Niederrheintour vom Samstag:

Ich war am Samstag bereits zeitig am verabredeten Treffpunkt und wartete ab, ob denn ueberhaupt Jemand kommen wuerde.
Das Wetter war absolut super. Strahlender Sonnenschein und fast wolkenloser Himmel. Nur die Temperaturen haetten vielleicht noch etwas hoeher sein koennen, aber die sollten sich im Laufe des Tages noch bessern.
Gegen 11 Uhr kam dann der erste Biker aus Duesseldorf mit einer XJR 1300 und seinem Sohn als Sozius angefahren. Dann erschien Frank aus Recklinghausen, der genau wie ich eine TDM 850 faehrt. Zum Schluss kam noch ein FZ 750-Fahrer aus Dortmund zum Treffpunkt. Die Chopperfahrer fuehlten sich offenbar nicht angesprochen von der Tour.
Nichts desto Trotz fuhren wir gegen 11:20 Uhr los bis zur Autobahnabfahrt Bocholt/Haminkeln. In gemaessigtem Tourertempo ging es von nun ab nur noch ueber Landstrasse.
Zunaechst ueber die B 473 Richtung Wesel, dann ueber kleinere Landstrassen nach Bislich. Dort machten wir einen kleinen Abstecher an den Rhein, wo die FZ 750 beim wiederanlassen streikte. Aber ihr Besitzer kannte diese Macke schon, und bereits nach wenigen Minuten konnte die Fahrt weitergehen. Wieder zurueck in Bislich ging es ueber eine schmale Strasse nach Rees. Dann ueber Millingen nach Gendringen in den Niederlanden, die wir aber bereits nach ein paar Kilometer wieder Richtung Emmerich verliessen.
Ueber diverse Landstrassen, die Weite der Landschaft bewundernd, schwangen wir uns nach Kalkar. Wo wir am ehemaligen schnellen Brueter vorbeifuhren, der sich jetzt "Kernwasser Wunderland" nennt und ein Freizeitpark ist.
Tja, so koennen sich die Zeiten aendern. Manches wendet sich auch zum Positiven.

Genau wie unsere Gedanken, die sich jetzt immer mehr mit kulinarischen Genuessen beschaeftigten. Ueber diverse kleine Landstrassen erreichten wir schliesslich Xanten, wo wir uns direkt dem Rhein, und der dortigen Faehre zuwanden. Aber nicht um ueberzusetzen, sondern um beim dortigen Motorradtreffpunkt "Gasthaus Rheinfaehre" unseren Hunger und Durst zu stillen.
Leider waren aufgrund des schoenen Wetters alle Terassenplaetze belegt, sodass wir uns mit dem Interieur des Gasthauses vertraut machen mussten. Welches man sicher durchaus als gemuetlich bezeichnen konnte. So sassen wir dort bei Speis und Trank, kloenten ein wenig, und vergassen fast die Zeit.
Als wir am fruehen Nachmittag das Gasthaus verliessen, hatte der Himmel bereits begonnen sich zuzuziehen. Aus dem Westen kamen drohend schwarze Wolken auf uns zu.
Wir beschlossen die Route etwas zu aendern, und langsam aber sicher die Heimreise anzutreten. Auf der Landstrasse ging es bis zur Kreuzung nach Wesel, wo wir uns in zwei Gruppen aufteilten. Die beiden Ruhrgebietler fuhren weiter nach Wesel, wo sie dann ueber den Rhein setzten und ins Ruhrgebiet zurueckkehrten.
Wir Duesseldorfer blieben auf der linken Rheinseite, und fuhren zunaechst bis Rheinberg in Rheinnaehe. Dort richtete sich unsere Fahrt ins Landesinnere bis Kerken. Ueber Krefeld erreichten wir schliesslich Meerbusch, wo sich unsere Wege trennten. Ich bog ab Richtung Duesseldorf-Heerdt und ueberquerte in Oberkassel dann den Rhein. Nach wenigen Kilometern war ich dann am Abend wieder zu Hause, wo ich erstmal die Fuesse hochlegte und den Tag Revue passieren liess.

Das Fazit was ich aus der Tour ziehe ist sehr positiv.
-Ich habe ein paar nette Motorradfahrer kennen gelernt.
-Die Fahrt lief sehr gesittet ab.
-Die Strecke war im Grossen und Ganzen angenehm zu fahren, wenn man mal vom Dreck, den die Trecker teilweise auf der Landstrasse hinterlassen haben, absieht.
-Es haette beinahe Rehbraten gegeben.
Beim Ueberholen eines LKWs lief mir ein Reh vor die Maschine. Aber die Sache ging sich noch gut aus. Sowohl fuer das Reh, wie auch fuer mich.
-Und nicht zuletzt die Weite der Niederrheinischen Landschaft, die durchaus zu faszinieren weiss.

Gruesse aus dem Rheinland
Juergen
aka JLmitTDM
Ansprechpartner für Plz. 4... Bereich (Nickname im Yahoo Chat JLmitTDM )


Tour am Sonntag, den 21.10.01

Hier nun der versprochene Bericht der Sauerlandtour vom Sonntag:

Als ich um kurz vor 10 Uhr im Rheinland losfuhr hatte es gerade aufgehoert zu regnen. Es ging dann ueber die A 46, wo es ab Wuppertal-Barmen wieder anfing zu regnen, Richtung Hagen zum vereinbarten Treffpunkt. Auf dem Autobahnparkplatz regnete es dann schon ordentlich, sodass ich bereits einen Alternativplan zur Sauerlandtour ueberlegte.
Dragan aus Remscheid rief mich dann auf dem Handy an, das er zwar unterwegs waere, aber sich wohl etwas verspaeten wuerde. Kurze Zeit spaeter kam dann ein Honda Transalp-Fahrer auf den Parkplatz und stellte sich als Thomas aus dem Spreewald/Brandenburg vor. Er arbeitet aber zur Zeit in Duisburg. Wir warteten noch bis 11:20 Uhr im Regen, aber es kam Niemand mehr.
Da der Regen nicht aufhoerte, entschlossen wir uns zur Aenderung unserer Plaene. Ich rief Dragan an, er solle umkehren, wir wuerden uns im "Cafe Hubraum" in Solingen treffen. Thomas und ich drehten an der naechsten Ausfahrt, und fuhren dann in Hagen-Sued ab.
Ueber Landstrasse ging es von Hagen, Schwelm und in Wuppertal dann auf die B 224 nach Solingen-Kolfurth. Dragan erwartete uns schon im "Cafe Hubraum". Wir nahmen erstmal ein ordentliches Mittagessen und den obligatorischen Hubraum-Kaffee zu uns. Im Bergischen hatte es schon vor einer ganzen Weile aufgehoert zu regnen, und so beschlossen wir unsere Tour ins Bergische Land zu machen. Die Strassen trockneten langsam ab und Dragan erklaerte sich als Einheimischer bereit, den Tourguide zu mimen.
Er fuehrte uns ueber kleine, kurvige Landstrassen durchs Bergische Land in die Naehe von Meinerzhagen. Jetzt ging es ueber schmalste Strassen ohne Verkehr auf den Unnenberg hinauf. In der Gaststaette neben dem Aussichtsturm nahmen wir dann Kaffe und Kuchen ein. Ausnamsweise waren wir an dem Nachmittag die einzigen Biker dort. Sonst ist der Unnenberg ein durchaus bei Bikern beliebter Treffpunkt.
Nach der Staerkung ging es wieder Bergab und dann ueber Wermelskirchen, Remscheid zurueck zum "Cafe Hubraum". Dort verabschiedeten wir uns am fruehen Abend voneinander, und traten den Heimweg an.

Trotz des nicht gerade optimalen Wetters ziehe ich eine positive Bilanz aus dieser Tour:
-Obwohl es Anfangs regnete kamen ausser mir zwei weitere Biker zum Touren.
-Dragan sagte mir spaeter, das er mich doch nicht alleine fahren lassen konnte. Das fand ich wirklich sehr nett von Dir Dragan!
-Auch Thomas, der zum erstenmal dabei war, liess sich nicht vom Wetter abschrecken. Er ist genau wie Dragan ein sehr umgaenglicher Mensch.
-Wir sind ein paar wirklich tolle kurvenreiche Strassen gefahren.
Und haben die trotz verhangenem Himmel sehr schoene Bergische Landschaft genossen.

Gruesse aus dem Rheinland
Juergen
aka JLmitTDM
Ansprechpartner für Plz. 4... Bereich (Nickname im Yahoo Chat JLmitTDM )



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